Mittwoch, 19. Dezember 2018
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Alarmierung

Die Freiwillige Feuerwehr Fritzens wird wie alle Tiroler Blaulichtorganisationen (ausgenommen Polizei) zentral von der Leitstelle Tirol in Innsbruck alarmiert.

Geht ein Notruf in der Leitstelle ein, werden vom sogenannten "Calltaker" anhand eines standardisierten Abfrageschemas die wichtigsten Informationen zum Notfall gesammelt. Auf Grundlage dieser Daten wird vom Einsatzleitrechner ein Einsatzcode generiert und von einem weiteren Leitstellenmitarbeiter die in der Ausrückorder hinterlegten Einsatzmittel alarmiert. So wird z.B. bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person automatisch das hydraulische Rettungsgerät der FF Wattens mitalarmiert.

Die FF Fritzens wird je nach Meldebild entweder nur über Personenrufempfänger (Pager) oder bei Einsätzen mit hohem Gefährdungspotanzial bzw. wo eine Lebensbedrohung nicht auszuschließen ist zusätzlich per Sirene alarmiert.

Die stille Alarmierung bietet dabei den großen Vorteil, verschiedene Schleifen auslösen zu können.

  • Kommandoschleife - z.B. unklare Situation, Erkundung, Information über "Spezialalarmierungen" (z.B. KAT Alarm)
  • Kleineinsatz/Wechselschleife - für alle Kleineinsätze, rotiert im Wochenrhythmus zwischen den Personenrufempfängern
  • Sammelruf - stiller Alarm bei allen Personenrufempfängern
  • ÖBB Tunneleinsatzzug
  • Sonderschleifen wie Strahlenschutz und Gefahrgut

Zusätzlich zum Pager/Sirenenalarm erhalten wir im Gerätehaus zeitgleich ein Alarmfax und eine E-Mail mit genaueren Angaben und einem Kartenausschnitt vom Einsatzort.

Ab Alarmauslösung hat jede Feuerwehr fünf Minuten Zeit um sich bei der Leitstelle Tirol einsatzbereit zu melden!