Sonntag, 08. Dezember 2019
 

Fahrzeugabsturz - eingeklemmte Person

Techn. Rettung > Verkehrsunfall
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Einsatzort Details

Fritzens, Bergstraße
Datum 23.10.2019
Alarmierungszeit 17:11 Uhr
Einsatzbeginn: 17:15 Uhr
Einsatzende 20:30 Uhr
Alarmierungsart SAMMELRUF+SIRENE
Einsatzleiter OBI Lukas Elsässer
Mannschaftsstärke 25
eingesetzte Kräfte

FF Fritzens
FF Wattens
    Rettung
      Polizei
        Fahrzeugaufgebot   TLF Fritzens  LFB Fritzens  MTF Fritzens
        Technischer Einsatz

        Einsatzbericht

        "Fahrzeugabsturz, eingeklemmte Person - Schindlanger" - mit dieser Alarmmeldung setzten sich unsere Fahrzeuge in Richtung Gnadenwald, Schindlanger in Bewegung. Auf der Anfahrt erhielten wir die Meldung vom ebenfalls alrmierten Rettungshubschrauber Christopherus 1 die Meldung, dass wir schon " zu weit" gefahren sind (vom Schindlanger waren wir aber noch ein Stück weg). 
        Das Auto wurde vom Hubschrauer aus im Bachbett des Griesbachs entdeckt. 

        Nachdem die Örtlichkeit bekannt war, stiegen über steiles Waldgelände sofort die ersten Hilfskräfte zum Verunfallten ab. Die Hubschrauber Crew bereitete inzwsichen am Bacherfeld eine Taubergung vor. Notarzt und Flugretter wurden eingeflogen, der Verletze gemeinsam geborgen und mittels Taubergung ausgeflogen.
        Glücklicherweise - nach so einem weiten Absturz - nur mit relativ leichten Verletzungen. 


        Der Föhnsturm verlangte Piloten, Flugretter und dem modernen Rettungshubschrauber einiges ab. Die notwendigen Zwischenlandungen im Dorf sorgten auch für einen entsprechenden Auflauf an Zuschauern. 
        Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich etwas schwieriger. In gewohnt professioneller Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Wattens und dem Bergeunternehmen Hauser konnten wir mit 2 Winden das Fahrzeug ca. 60m vom Bachbett auf die Bergstraße ziehen. 

        Nachsatz: bei diesem Unfall war sehr viel Glück im Spiel. Nicht nur der verhältnismäßig geringe Verletzungsgrad sondern auch die Tatsache, dass der Verunfallte selbst in der Lage war, Hilfe über sein Mobiltelefon zu organisieren. Der Unfallort war von der Straße aus fast nicht zu sehen, das abgestürzte Fahrzeug überhaupt nicht. Auch verirrt sich nur äußerst selten jemand in den tiefen, steilen unzugänglichen Graben des Griesbachs. Vermutlich hätten wir sehr lange gesucht wenn nicht der Hubschrauber zufällig das Fahrzeug entdeckt hätte. Und für den Fall, dass der Verunfallte nicht selbst den Notruf absetzen hätte können, kann sich jeder das Szenario selber ausmalen.......

         

        sonstige Informationen

        Einsatzbilder